Samstag, 17. April 2010

05.04.2010: Cassis

Coucou,
Ostern war für mich hier in Marseille ein relativ ruhiges Wochenende. Karfreitag ist in Frankreich kein Feiertag, daher musste ich dort arbeiten. Aber Ostermontag gab es frei und da habe ich dann einen Ausflug nach Cassis gemacht. Das ist ein kleiner Ort, der ungefähr 20km von Marseille entfernt liegt. Es ist eine kleine Hafenstadt, die direkt umgeben von den Calanques ist. Daher habe ich mir zunächst ein bisschen die Stadt angeschaut und anschließend ging es dann auf große Wanderung in die Calanques. Es war sehr heiß an dem Tag, aber der Wind oben auf den Hängen hat immer für Abkühlung gesorgt. Auch dieses Mal gab es ein Picknick... und zwar mit allem Drum und Dran. Ich war mit nem Deutschen aus der Nähe von Stuttgart unterwegs, der von seinen Verwandten geräucherte Forelle, Schwarzbrot und Hirschwurst bekommen hatte, die wir dann dort vor atemberaubender Coulisse vernichtet haben. Natürlich gab es auch ein typisch französisches Baguette und dazu Käse... was sonst? Als wir dann nach Ewigkeiten wieder zurück in Cassis waren, sind wir noch hoch auf eine Klippe gefahren, die auf der anderen Seite von Cassis gelegen war. Von dort aus gab es dann noch einen unvergesslichen Ausblick auf das kleine Örtchen und danach ging es dann heim... Man war ich erschlagen! Und Muskelkater hatte ich auch! ... hihi

















Bis bald, Jenny

06.03.2010: Calanques de Marseille

Und weiter geht's...
Am 06.03.2010 habe ich mit Carole (eine Arbeitskollegin) einen Ausflug in die Calanques von Marseille gemacht. Wie wollten uns pünktlich um 12Uhr am Startpunkt für die Wanderung treffen, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Marseille ist ja nun wirklich keine Planung möglich. Außerdem war ich zuvor noch bei meiner Bank, die natürlich an einem Samstagvormittag total überlaufen ist, sodass man da dann auch mal ne halbe Stunde anstehen muss, bis man eine Überweisung tätigen kann... Franzosen!!!
Ich dann schon mit Verspätung auf in Richtung Bushaltestelle, um dann feststellen zu dürfen, dass ich natürlich gerade einen Bus verpasst habe. Aber das ist ja nicht genug... die nächsten beiden Busse lassen einfach vergeblich auf sich warten, sodass ich dann schließlich um 12.30Uhr erst da war. Gut Carole war auch 15min zu spät und hatte Verständnis für das Buschaos. Die Endstation des Bus' war das Unigelände Luminy in Marseille. Dort befindet man sich "in the middle of nowhere". Das einzige, was die Studenten machen können, wenn sie mal ne Freistunde haben, ist in den Calanques baden zu gehen... Hat also seine Vor- und Nachteile dort zu studieren! Dann ging es los. Zunächst durchquerten wir eine kleine Allee und dann ging es direkt in die Steilküsten. Wir haben einen Pfad gewählt, den Carole bereits einmal gelaufen ist und für gute Aussicht und wenig anstrengend hielt. An dem Tag hatten wir schön Sonne, aber durch den Wind war es trotzdem recht frisch. Trotzdem habe ich an dem Tag Leute gesehen, die im Meer gebadet haben und Typen, die mit nacktem Oberkörper die Felsen hochkletterten. Wir haben ein paar schöne kleine Buchten gesehen und uns dann schließlich einen Platz für unser Picknick gesucht. Nach gefühlten drei Stunden, die wir dort gesessen und gegessen haben, haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Im Bus waren wir dann so k.o., dass wir beide gern ein Nickerchen gemacht hätten. Aber hey... am Wochenende muss man was unternehmen und deshalb ging es dann abends nochmal raus und wir haben uns eine kleine Comedy/Akrobatik-Show angeschaut.An den zwei Wochenenden danach war ich dann daheim, um mit meinen Geburtstag zu feiern und meine Familie und Freunde wiederzusehen.
Liebe Grüße, Jenny

28.02.2010: Plage du Prado

Uiuiuiuiuiiiiii.... So lange habe ich ja noch nie nix von mir hören lassen... Ich bekomme schon die ersten Mails von fleißigen Lesern, die sich Sorgen machen. Also dann muss ich ja mal ein bisschen was nachholen ;) Und los geht es! Am 28.02.2010 bin ich mal einfach so los und habe den nächstgelegenen Strand gesucht. Gefunden habe ich ein Viertel mit etlichen teuren Häusern/Villen, einem schönen großen Park, der zum Skaten gut geeignet ist und die Strandpromenade. Das witzige an dem Tag war, dass ich allein losgetigert bin und dann am Meer ein bisschen herumspaziert bin, bis plötzlich zwei Deutsche vor mir standen. Daraufhin hab ich die beiden einfach mal auf Deutsch angesprochen und die eine hat direkt gerfagt, ob ich Jennifer Wischhusen sei... Da war ich doch nicht schlecht überrascht, dass sie meinen Namen kannte. Wie der Zufall es so wollte, handelte es sich bei der einen um ne Deutsche, die ich mal im Internet getroffen hatte und sie hat sich an meinen Namen erinnert und einfach mal probiert, ob ich es bin. Total cool... Mit den beiden hatte ich auf jeden Fall einen super Nachmittag... Hatte schon lange nicht mehr so gelacht! Hier ein paar Eindrücke...

Ich und Jana
Jana und Céline