Montag, 22. Februar 2010

Balade de Sausset-les-Pins vers Carry-le-Rouet: la Côte bleue :)

Coucou mes amis!
J'espère que vous allez bien ;)
Bon,.... ich denke mit Französisch kommen wir hier nicht so weit also weiter auf Deutsch!
Gestern habe ich einen schönen kleinen Ausflug gemacht. Mit einer Gruppe von 20 Leuten haben wir uns in Sausset-les-Pins getroffen und sind dann zu Fuß 1 1/2 Stunden bis nach Carry-le-Rouet gelaufen und dann wieder 1 1/2 Stunden zurück. Direkt entlang der Strandpromenande und entlang der Felsen. Leider war das Wetter nicht so gut, aber ein bisschen Regen und Wind bringen mich ja nicht gleich um. Ich habe euch natürlich auch ein paar Bilder gemacht. Viel Spass!
Biz, Jenny









Dienstag, 16. Februar 2010

Meine Wohnung!

So nun fahre ich mal fort mit meiner neuen Wohnung...

Gestern habe ich mich nämlich um etwas anderes kümmern müssen. Ich habe zwei Stunden fleißig verglichen, geprüft, geknobelt und mich schließlich entschieden. Jetzt ist es offiziel:

ICH KOMME IN DER WOCHE VOM 13/03/2010 BIS ZUM 21/03/2010 NACH HAUSE!!!

Ich freue mich schon wahnsinnig, dass ich an meinem Geburtstag zu Hause sein kann. Das wird dann allerdings das letzte Mal sein, bis ich im August dann hier ausziehe.

Nun aber mal zum eigentlichen Thema. Also ich wohne im 10. Arrondissement in Marseille. Mit Bus und Métro sind es 20min bis zum Vieux Port, der das Herzen des Stadtzentrums bildet. Zu meiner Arbeit brauche ich auch nur 20min. Die Firma befindet sich im gleichen Arrondissement aber in einem anderen Viertel. Aber mit dem Bus komme ich dort fix hin. Übrigens ist Busfahren hier noch schlimmer als in Clermont. Man weiß nie, wann der Bus kommt... Zu früh, zu spät, viel zu spät, gar nicht... Alles ist hier möglich. Und wenn ich dann mal im Bus drin bin, kommt die nächste Überraschung: der Busfahrer. Einer singt lauthals fröhlich vor sich hin und hält nicht nur an den Bushaltestellen an sondern auch dort, wo einfach mal jemand aussteigen will, um demjenigen "eine Freude zu machen". Egal was er genommen hat... er sollte weniger nehmen. Einige Busfahrer sehen es gar nicht ein an die Bushaltestelle ranzufahren und so muss man dann erstmal halb auf die Straße rennen um einsteigen zu können. Übrings halten die Busse hier auch nur auf Handzeichen an. Ein anderer Busfahrer der besonderen Art war mit Headset über sein Handy am Telefonieren, sodass der ganze Bus einfach mal zuhören musste. Als er fertig war, war ich schon erleichtert, aber dann musste ich feststellen, dass er anfing sms zu schreiben... während der Fahrt, beim Abbiegen und Durchqueren super enger Straßen. Also dessen Nerven möchte ich haben. Ich warte noch auf den Tag, an dem es mal richtig knallt! Und dann gibt es natürlich noch die klassische Variante: Einfach mal wie die letzte Sau mit dem Bus durch die Straßen brettern. Ob Leute im Bus stehen oder nicht... sch*** egal. Würde mich nicht wundern, wenn die älteren Leute von dieser Tortur Prellungen erleiden.
Gott sei Dank werde ich bald ein Fahrrad haben. Das wird meine Nerven schonen :)
Nun zurück zum Thema... Hier gibt es ja nicht nur Busse ;)
Also meine Wohnung ist 27m² groß. Ich habe ein Badezimmer, welches dieses Mal etwas größer ausgefallen ist als letztes Mal. Ich habe eine Küche / Küchenecke und dann den eigentlichen Wohnraum. Diese Wohnung ist echt für Mädels gemacht. Es gibt zwei große Schränke ;) , eine Kommode, zwei Tische und Stühle, einen Nachttisch und ein Bett. Ich fühl mich hier schon sehr wohl mit all den Fotos um mich herum, aber ich denke ich werde hier noch ein bisschen mehr Leben reinbringen mit einer Pflanze :) Hey, die lebt auch und macht keinen Dreck. Sowas nenn ich praktisch!
Und hier dann nun ein paar Impressionen:

Mein verschönerter Schreibtisch. Dank eurer Postkarten :)

Bis bald! Liebe Grüße, Jenny

Sonntag, 14. Februar 2010

Je suis arrivée à Marseille!

Hallo ihr Lieben!
Ich habt bestimmt schon sehnsüchtig auf die ersten Infos aus meinem neuen Zuhause in Marseille gewartet. Am 29.01. bin ich mit Sack und Pack in Elodies Auto runter nach Marseille gefahren. An meinem ersten Wochenende habe ich mit Elodie ein bisschen die Stadt angeschaut, wir waren in einem echten Marseillais-Restaurant essen und na klar was sonst: wir haben geshoppt... Hey wenn schon mal "Sale" ist ;)
In meiner ersten Woche habe ich mich dann darum gekümmert meine Wohnung zu putzen und her zurichten. Ich habe mich in meinem Praktikumsbetrieb vorgestellt, ein neues Bankkonto eröffnet und Internet eingerichtet. Dieses Unternehmen hat mich echt Nerven gekostet. Ungelogen habe ich bestimmt 10 mal mit dem zuständigen Dienstleister telefonieren müssen, bis ich endlich meinen Zugang hatte.
An meinem ersten Wochenende ganz allein in Marseille habe ich mich etwas allein gefühlt, daher bin ich am Samstag einfach mal ins Kino gegangen und habe mir Avatar angeschaut. In einem Kinosaal für 450 Personen kam ich mir dann auch nicht mehr so allein vor.
Im Laufe der Woche hatte ich schon versucht ein paar Leute über Internet zu kontaktieren, um ein paar andere Studenten kennenzulernen. Am Sonntag habe ich mich dann mit zwei Mädels getroffen. Eine Deutsche und eine Kanadierin (aus Québéc), die echt nett waren. Eigentlich wollten wir nen Ausflug in die "Campagne" (ländliche Umgebung) machen, aber Maike musste sich spontan für einen Job vorstellen und noch am gleichen Tag probearbeiten, sodass wir einfach eine Runde gequatscht haben und unser Picknick in der Jugendherberge gemacht haben. Die beiden machen "Work and Travel" und bleiben für 3 und 5 Monate in Marseille.
Am Montag dieser Woche fing dann endlich mein Praktikum an. Ich habe einen netten Betreuer, der mit seinen 28 Jahren auch ganz lustig ist und dem ich nun jeden Tag ein Wort Deutsch beibringe. Das war seine Idee... Aber wenn er will, mache ich da gerne mit.
Mein Chef ist auch ganz nett, aber manchmal ein wenig in seiner eigenen Welt. Er kommt und geht, wann er will und wenn er mit dir sprechen will, dann dauert das Ganze auch mal gut zwei Stunden... zwei Stunden, die ich dann länger arbeite, weil er natürlich kurz vor Feierabend ins Büro reinschneit. A propos reinschneien... Es hat hier in Marseille doch tatsächlich am Donnerstag für eine Stunde geschneit. Man konnte die Flocken sehen, aber es ist natürlich nix liegen geblieben. Mit dem Wind, der hier weht, komme ich mir aber trotzdem vor wie in der sibierischen Wüste. Unglaublich diese Kälte.
Gestern habe ich einen Ausflug in die Innenstadt gemacht und mir ein paar Dinge angeschaut. Außerdem habe ich die Shopping-Meile bzw. eher Shopping-Viertel ausfindig gemacht und abends war ich mit einer Gruppe von Leuten, die ich ebenfalls über eine Internetseite gefunden habe, essen. Heute habe ich mich dann ganz meinen Haushalts-Pflichten gewidmet und gefegt, gewischt, gewaschen, gekocht, gebastelt ;) um für euch nun einen neuen Post zu erstellen mit reichlich Fotos aus Marseille und von meiner neuen Wohnung.
























Wohnungsbilder gibt es morgen! Gute Nacht!
Bisous, jenny

Donnerstag, 4. Februar 2010

25.-28.01.2010: Abschied von meinen Clermentois-Freunden

Salut mes amis!
Ich hoffe, euch geht es allen gut. Ich habe in meiner letzten Woche in Clermont-Ferrand nochmal versucht, mich mit möglichst vielen neu gewonnenen Freunden zu treffen, um mich vor meiner Abreise nach Marseille zu verabschieden. Insgesamt war es eine sehr turbulente Woche. Am Montag habe ich die letzten Sachen geregelt für meine neue Wohnung in Marseille und angefangen meine Sachen zusammenzupacken. Dienstag habe ich dann mein dortiges Konto geschlossen. Am Nachmittag bin ich für ein Gruppenbild ein letztes Mal zur Fakultät gefahren und am Abend hatte meine Studiengang dann noch eine kleine Abschiedsparty für mich organisiert mit Essen gehen und anschließend natürlich noch in eine Bar. Ich habe mich sehr gefreut, dass noch so viele Leute abends da waren, um sich zu verabschieden. Als kleine Erinnerung haben sie mir ein Papier mit zahlreichen Fotos, Sprüchen und ihren Unterschriften gebastelt. Am Mittwoch war ich abends mit Lorena, Giulia und Erica in einer Crêperie essen. Lorena (aus Equador) und Giulia (aus Italien) kenne ich aus meiner Residenz und Erica ist eine französische Kommilitonin. Am Donnerstag ging es dann mit Putzen und Packen in den Endspurt. Aber gegen Abend konnte ich dieses ganze Chaos in meiner mittlerweile kahlen Wohnung nicht mehr sehen und habe mich dann noch zum allerletzten Mal mit den Erasmus-Leuten getroffen. Nach langer Winterpause von den Erasmus-Treffen (war das letzte Mal Anfang Dezember mit dabei) war es mal wieder ein lustiger Abend. Als ich dann gegen Mitternacht nach Hause gelaufen bin, war ich auch ein bisschen traurig, dass ich die ganzen Leute, die ich in Clermont-Ferrand kennengelernt habe, nun nicht mehr wiedersehe. Aber vielleicht kommt mich ja tatsächlich die eine oder andere besuchen, wie sie vorgeschlagen hat ;) Und ihr seid natürlich auch alle recht herzlich eingeladen, mich hier in Marseille mal für ein Wochenende zu besuchen!