Dienstag, 15. September 2009

Impressionen

Hallo!
Ich habe festgestellt, dass meine Berichte extrem textlastig sind. (Zitat:
"Jennifer, du produzierst Bleiwüsten!") Daher hier nun mal zur Abwechslung ein paar Bilder!

Ich glaube jede Straße in Clermont-Fd hat eine Steigung. Daher hat man so manches Mal eine echt tolle Aussicht!

Bei Nicky daheim! Sie hat sich aus unserer Runde deutscher Erasmus-Studenten als einzige getraut sich eine WG zu suchen! Jetzt wohnt sie in einer echt französischen Altbauwohnung!

Place Jaude: Das ist DER Platz hier in Clermont-Ferrand! Hier trifft sich Jung und Alt! Abends ist der Platz tatol klasse beleuchtet, aber ich habe leider bisher versäumt Photos zu machen. Die folgen dann noch!


Das Einkaufzentrum am Place Jaude. Dort gibt es auch ein Kino und einige Geschäfte, die man auch in Deutschland hat. Es hat mehrer Etagen, aber zum Shoppen bin ich leider noch nicht gekommen...

Wie überall in den französischen Städten gibt es auch in Clermont zahlreiche Wässerchen auf den Plätzen! (Mir fällt doch tatsächlich gerade das richtige Wort nicht mehr ein :/ )

Der Place Jaude ist echt groß... Ich glaube, es ist der größte Platz in Clermont. Man kann diesen Platz auf der Internetseite von Clermont-Ferrand auch über Webcan verfolgen. (Das habe ich immer gemacht, bevor ich hergekommen bin. *hihi*)

Statuen gibt es hier auch zahlreich. Deren Bedeutung erkläre ich bei Bedarf, nachdem ich hier eine Stadtführung mitgemacht habe! :)

Es gibt viele Häuser mit sehr schönen Fassaden.

Hier sieht man die Tram von Clermont-Ferrand. Bislang gibt es die Tram nur für eine Linie, aber das wird sich wohl ändern, denn eine zweite Linie wird bereits ausgebaut. Es handelt sich bei der Tram eigentlich um ein Schienenfahrzeug... Aber nur eigentlich, weil das Ding nämlich auch Räder hat! Von Michelin versteht sich! Und ich hatte mich schon gewundert, warum die Tram Reifenspuren hinterlässt, wenn sie doch auf einem Gleis fährt... Die Franzosen soll mal einer verstehen!

Der Vercingétorix! Jaja, ich weiß, dass habt ihr euch schon gedacht, dass der so heißt, schließlich steht es dort in Stein gehauen. Aber mehr weiß ich bisher leider auch nicht!

Die Gassen im Zentrum von Clermont-Ferrand. Im Hintergrund die Cathédrale Notre-Dame.

Hier geht es zu mir nach Hause. Noch 100m (oder weniger [manno ich kann so schlecht schätzen]) und dann wären wir da! Also ich wohne mitten in der Stadt. Einerseits total cool, aber andererseits ist es auch ein echtes Kontrastprogramm! Wenn ich mein Fenster offen habe, dann höre ich immer jemaden, ein Auto oder einen völlig bekloppten Franzosen, der mit seinem frisierten (darauf könnte ich wetten bei dem Lärm) Moped durch die Straßen prescht.

Das war es erstmal von mir! Ich hoffe, die Bilder gefallen euch! Die Stadt hat nämlich echt Charme und ich fühle mich hier echt wohl... Es ist zwar alles recht ungewohnt, aber es ist eben auch alles anders hier!

Bisoux! Eure

Sonntag, 13. September 2009

Licence Science Technologie Santé mention Biologie parcours Pharmacologie

Bonjour!
Die erste Woche an der Université d'Auvergne habe ich nun mehr oder weniger erfolgreich beendet. Am Montag fing die Woche an mit dem RENTRÉE und der RÉUNION. Ersteres war eine Veranstaltung an der Fakultät für Pharmazie und Medizin, bei der alle Studenten begrüßt wurden und die Kurse für das Studienjahr 2009/2010 besprochen wurden. Zunächst musste sich jeder Student vorstellen und sagen, welchen Schwerpunkt er gewählt hat und was er zuvor gemacht hat. Dabei habe ich festgestellt, dass wirklich niemand anderes außer mir aus dem Ausland kommt... Ich war umzingelt von Franzosen. Als ich dran war mich vorzustellen, hat mich meine Ansprechpartnerin für den Austausch mit der Université d'Auvergne direkt erkannt. Ich habe mich recht wacker geschlagen. Aber mein Nachname bereitet den Franzosen echt Probleme... Zwei Hs hintereinander: Das ist einfach Unmöglich für sie! Aber ich habe einfach drauf los buchstabiert und auf Nachfrage versichert, dass zwei Hs wirklich richtig sind ;) Aber aussprechen kann es trotzdem niemand :) Bei der Réunion (Versammlung) im Anschluss, die jedoch auf dem Campus Cézeaux stattfand, saß ich in dem größten Vorlesungssaal, den ich jemals gesehen habe. Der Raum war so groß, dass man von hinten den Prof gar nicht mehr erkennen konnte geschweige denn das, was er an die Wand projeziert hat... Wahnsinn! Hier werde ich auch Vorlesungen haben. Aber dann muss ich mich einfach so weit nach vorne setzen, dass ich auch was sehen und hören kann. Das Problem was sich dabei aber auch noch offenbart hat, ist, dass der Campus von der Fakultät recht weit enfernt liegt und man zwischen den einzelnen Vorlesungen eigentlich gar keine Pause hat: 1.Block von 8h bis 10h, 2.Block von 10h bis 12h. Wie soll das gehen? Wenn man das berücksichtigt und außerdem die Tatsache, dass alle Straßen in ganz Clermont-Fd bergauf oder bergab gehen, dann versteht man, warum alle Studenten mit dem Auto fahren. An dem ersten Tag habe ich sage und schreibe ganze 4 Fahrräder und 2 Motorroller gesehen, die vor der Uni standen. Es kommen so viele Leute mit dem Auto, dass vor meiner Fakultät den ganzen Tag ein Mann steht, der die Autos dirigiert... Nach der Infoveranstaltung auf dem Campus Cézeaux ging es in die Mensa. Von dort aus hat man einen echt tollen Ausblick auf ... natürlich: Berge und Täler! C'est la montagne! Mit 2,90€ kann man sich dort Mittags auch mal ein Essen gönnen, wenn man kein Bock auf Kochen hat. Nach dem Mittagessen ging es dann zurück zur Fakultät für Pharmazie und dort wurden dann Infos zu Sportkursen gegeben. Mal sehen vielleicht belege ich ja einen Kurs. Anschließend war der erste Tag vorbei und ich war völlig erschöpft von den vielen Eindrücken, neuen Gesichtern und der Sprache!
Aber keine Zeit zum Ausruhen! Am Dienstag um 8h begannen die Vorlesungen. Zum Einstieg Wirtschaft. Ein Kurs mit einem Prof der angenehm langsam spricht und der einem seine Vorlesung in Form eines Ausdrucks mitbringt, damit man sich nur noch Notizen für Erklärungen machen muss. Supi, das habe ich hinbekommen. Abgesehen von dem merkwürdigen Marketing-Wortschatz könnte es mit dem Fach klappen :) Aber man soll sich ja nicht zu früh freuen, denn bei dem nächsten Fach sah es ganz anders aus: Pharmacologie. Der Grund, warum ich mich für Clermont-Fd. entschieden habe und ich verstehe Null! Innerhalb von 2 Stunden hat meine Tischnachbarin ganze elf Seiten mitgeschrieben und ich darf das jetzt von ihr abschreiben! An dieser Stelle meinen recht herzlichen Dank an Camille! Am Nachmittag folgte dann Instrumentation-Radiobiologie. Hier habe ich fleißig mitgeschrieben und auch alles verstanden. Yipiehh! Mittwoch hatte ich dann das erste Mal Recht und da war es wieder vorbei mit der Freude! Ich habe davon im Deutschen ja noch nie Vorlesung gehabt, aber dann gleich auf Französisch und nur französisches Recht. Rien compris! (Nix verstanden!) Am Abend hatte ich mir dann mal ne Auszeit gegönnt und war mit ein paar deutschen Mädels im Park picknicken! Donnerstag hatte ich erneut Instrumentation. Das lief auch soweit ganz gut. Manchmal habe ich ein paar Lücken in meinen Aufzeichnungen, aber Camille hilft mir da immer aus! Freitag hieß die Vorlesung Biotechnologie angewandt auf die Ernährung und die Gesundheit. Der Prof ist echt cool. Er ist jung und dynamisch und man soll nicht so viele Notizen machen, aber er spricht sehr schnell! Hier hatte ich bisher nur Wiederholungen, was ganz gut ist, denn dann brauche ich nicht hören, verstehen und schreiben gleichzeit, sondern kann mich auf das Schreiben konzentrieren und Vokabeln lernen. Das Grande Finale war dann der Freitag-Nachmittag! Also sowas habe ich noch nicht erlebt: In dem oben aufgezeigte n Hörsaal hatte ich Datenanalyse. Die Professorin plappert die ganze Zeit vor sich hin. Keiner hört zu oder versteht auch nur ein Wort von dem, was sie da auf ihren Folien auf dem Overhead-Projektor stehen hat. (Ja ich meine so einen richtigen Overheadprojektor, den in Deutschland niemand mehr benutzt!) Hier hieß es erneut: Rien compris! Und damit war die erste Vorlesungswoche beendet! Fazit der ganzen Aktion: Französische Studenten sind bekloppt! Sie haben die Art und Weise, wie man das gesprochene Wort des Profs möglichst schnell zu Papier bringt, echt perfektioniert! Ich habe noch nie im Leben so viel Abkürzungen gesehen... Die Mitschriften sind wie Hieroglyphen... Das muss man studieren!
Liebe Grüße, Jenny

Cathédrale Notre-Dame-de- l’Assomption

Hallo!
Letzte Woche Sonntag habe ich mich mit den anderen Erasmus-Studenten zum Essen verabredet. Die Gruppe war recht groß mit einigen Studenten aus ganz Deutschland, einem Italiener, einer Medizin-Studentin aus Haiti (Théo), einem Studenten aus dem Elsass und einem Franzosen. Wir haben ganz klassisch in einem total großen aber verwinkeltem Restaurant Crêpes gegessen. Für mich gab es natürlich einen süßen Crêpe (mit Schokolade und Birne *jamjam*). Nach dem Essen haben wir auf dem Place de la Victoire direkt vor der Kathedrale Notre-Dame auf weitere Neuankömmlinge aus Clermont-Fd gewartet. Es kamen noch zwei Deutsche und jemand aus Kambodscha dazu und dann sind wir alle zu Martin (der Franzose aus dem Elsass) getigert. Dort wurden dann erstmal ein paar Weinflaschen geöffnet. Da ich allerdings am Montag um 9h zur Uni musste, war der Abend dann schnell vorbei. Alexi (der französische Kumpel von Théo) hat Jana und mich eben nach Hause gefahren. Très gentil! Er studiert mit Théo zusammen Medizin und die beiden mussten schon um 7h45 in der Uni sein... Um Medizin zu studieren muss echt ein Faible dafür haben!

Sonntag, 6. September 2009

Parc de Montjuzet

Bonjour à tous!

Am Freitag um 16Uhr bin ich bei einem Treffen mit mehreren deutschen Erasmus-Studenten gewesen. Über StudiVZ haben wir uns verabredet und dann im Zentrum von Clermont-Fd am Place de Jaude bei der Statue des Vercingétorix getroffen. Es kamen sieben Leute. Dann sind wir einen Café trinken gegangen und anschließend weiter um noch eine Pizza zu essen. Es war eine bunte Runde. Pia (aus Aachen) und ich sind die einzigen der Université d'Auvergne. Die restlichen fünf gehören zur Université Blaise Pascale. Nicky kommt aus Berlin, aber studiert in England und macht von dort aus ihr Auslandsjahr in Clermont-Ferrand. Christin kommt aus Konstanz und studiert in Köln. Kim studiert wie Jana an der Uni in Bremen auf Lehramt. Felix ist der einzige männliche Vertreter unserer Runde und kommt aus Hannover, studiert aber in Göttingen Physik (!) und Französisch. Er kennt sich bereits super aus in Clermont-Fd und schlägt immer vor, was wir uns noch angucken müssen... Nach dem Treffen am Freitag haben wir uns auch noch gestern (am Samstag um 15Uhr) getroffen und dann sind wir in einen Park gelaufen, der im Norden der Stadt liegt. Von dort aus hatte man einen super Ausblick und man konnte auch sehen, wo das Corum Saint-Jean ist! (Auf dem ersten Bild sieht man hintereinander zwei Kirchen und direkt neben der kleinen Kirche ist das Wohnheim.) Der Park war höher gelegen als der Rest der Stadt. Die Innenstadt befindet sich hier nämlich in einem Tal. Die Aussicht war sehr schön, sodass sich der Ausflug echt gelohnt hat, obwohl der Aufstieg echt anstrengend war! Ich glaube Jana und Christin werden eine solche Tour nicht nochmal mitmachen... *hihi* Felix hat natürlich gleich vorgeschlagen nächste Woche auf den Puy-de-Dome zu steigen, aber da warten wir mal lieber ab, wer dazu wirklich Lust hat. Am Samstag waren wir dann auch noch eine Person mehr. Franzi ist noch dazu gestoßen. Heute Abend wollen wir uns dann nochmal treffen und etwas essen gehen. So sind wir eine echt bunte Runde mit Leuten aus ganz Deutschland, aus vielen verschiedenen Fächern und an verschiedenen Unis hier in Clermont.
Gruß, Jenny

L'inscription

Hallo!
Für meine ersten Tage hier in Clermont-Ferrand hatte ich mir vorgenommen mich schnellstmöglich einzuschreiben. Mit ein paar Hindernissen war die Einschreibung dann am Freitag-Nachmittag kurz vor Toreschluss vollbracht. Die Franzosen haben aber echt ein interessantes System... Am Donnerstag bin ich mit der Tram zunächst zu meiner Fakultät gefahren (Faculté de Pharmacie). Dort traf ich auf eine sehr verwirrte, aber dennoch nette Dame. Sie wusste leider gar nichts mit mir anzufangen, da meine Unterlagen nach 1 1/2 Wochen in der Post immernoch nicht angekommen waren... Die Deutsche Post kann man echt in die Tonne treten ;) Also ließ ich meine zur Sicherheit angefertigten Kopien aller Unterlagen dort und die Dame bat mich am Montag wiederzukommen. Dann hab ich mich wieder auf den Weg zurück ins Zentrum gemacht und den freien Vormittag genutzt um mich 1 1/2 Stunden für eine Monatskarte im sehr kleinen Verkehrszentrum anzustellen. Dazu kann ich nur sagen, dass die Franzosen sich scheinbar sehr gerne ewig lange in eine Schlange stellen. Denn jeden Tag stehen dort zu jeder Tageszeit ewig viele Leute, um sich Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen. Dabei kann man schon ab dem 21. eines Monats neue Tickets kaufen, aber das wäre ja echt zu langweilig, wenn man dann nicht mehr anstehen müsste...
Nachdem ich allerdings noch mit Jana gesprochen habe, die direkt Unterlagen zur Einschreibung bekommen hat, wollte ich dann doch nicht so schnell aufgeben und bin am Freitag-Morgen zum International Office der Université d'Auvergne gefahren. Dort hat mich Madame Stépahnie Person empfangen. Sie hat mich auf ihrer Liste abgehakt, mich für ein Erasmus-Treffen und einen Sprachkurs angemeldet und alle Fragen sicher und freundlich beantwortet. Nachdem ich gefragt habe, wann ich denn eingeschrieben werde, hat sie in der Fakultät angerufen, die ihr mitgeteilt hat, dass ich auch schon gestern hätte eingeschrieben werden können. Na klasse! Also ich am Nachmittag direkt wieder zur Fakultät gefahren und dann waren meine Unterlagen auch plötzlich da und ich habe meine Kopien zurück bekommen. So und dann ging es los... eine völlig unfähige und nervöse Dame versucht zum ersten Mal in ihrem Leben eine ausländische Studentin einzuschreiben und dann auch noch mit einer Software, die ganz neu für sie war... Ich glaube, ich saß fast eine Stunde bei ihr im Büro und vor der Tür haben schon 20 Studenten gewartet! Aber so ist das da eben... Anstehen und warten... Dann musste ich zurück zur Université d'Auvergne und in der Buchhaltung meinen Studentenausweis bezahlen und dann wieder zurück zur Faculté und meinen Studentenausweis anfertigen lassen. Natürlich eine halbe Stunde anstehen... was habt ihr denn gedacht!? Danach war ich dann stolze Besitzerin einer französischen Carte d'Étudiant! Die Erstellung eines Bibliotheksausweises habe ich auf die nächste Woche verschoben ;)
Gruß, Jenny

Donnerstag, 3. September 2009

Ma maison pour le séjour à Clermont-Ferrand

Soyez les bienvenus!

Ich wohne im Corum Saint-Jean. Das ist ein Wohnheim für junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren. hier wohnen Studenten, Schüler, Praktikanten und Arbeitende. Ich bin in der neuesten Residenz Sainte-Claire und habe ein sehr großes und, wie ich finde, ein sehr schönes Zimmer/Studio bekommen. Ich habe ein Badezimmer, einen kleinen Flur mit iNterphone, eine Kochecke, einen Schrank, einen Tisch mit zwei Stühlen. Dann geht es nach oben über eine Holztreppe und dort habe ich einen ganz großen Schreibtisch, zwei Betten und ein Regal. Also Platzmangel wird sicherlich kein Problem werden. Aberleider war das dann auch schon alles, was ich hier vorgefunden habe, sodass ich gestern erstmal alles Mögliche einkaufen musste.
Es gibt noch weitere Residenzen (Saint-Jean, Saint-Eutrope, Sainte-Marguerite, Saint-Louis [Hier war Jana erst, aber es war so furchtbar, dass sie sofort gewechselt hat]). Ich habe eine Magnetkarte, um hier in das Gebäude zu gelangen und einen Schlüssel für mein Studio. Einen Briefkasten und eine Klingel unten vor der Tür habe ich übrigens auch! Direkt neben dem Corum steht eine Kirche, aber bisher hat sie mich noch nicht gestört (hab sie erst zweimal gehört). Jeden Morgen kann ich hier im Wohnheim frühstücken und mein Mittagsessen und Abendbrot mach eich mir selbst in meiner Küchenecke :)

Das Badezimmer ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil es ein kleiner Raum ist, der beim Duschen fast vollständig geflutet wird. Aber er ist genau dafür ausgelegt und ist deshalb komplett mit gelben Plastikwänden versehen...
Heute werde ich dann noch fleißig putzen, damit ich mich baldmöglichst wie Zuhause fühle.

Gruß, Jenny















En route pour Clermont-Ferrand

Bonjour!
Am Montag den 31.08.2009 um 09.30Uhr haben Jana und ich uns auf den Weg gemacht nach Clermont-Ferrand. Zunächst wurde dafür das Auto beladen... Wir hatten schon Angst, dass wir unsere ganzen Sachen nicht mitbekommen, aber letztlich hat doch alles geklappt und der arme kleine VW-Lupo wurde voll beladen. Mein Gepäck allein hat stolze 70kg gewogen...
Nach dem Packen kam dann der traurige Abschied und los ging die Fahrt: laut Navigationssystem 1300km und 12h Fahrt!

Wir sind über Lyon statt über Paris gefahren, um sechsspurige Autobahnen zu umfahren. Zunächst ging es allerdings runter bis nach Luxemburg (oder Luxembourg wie der Franzose sagt) und dann haben wir die französische Grenze passiert. Und was war? - Gleich erst mal Stau... und wen hat's getroffen? -Richtig, mich! Naja aber so konnte ich ja wenigstens das Anfahren mit Janas Auto üben!
Dann sind wir über Metz bis nach Nancy gefahren und kurz dahinter (in Toul) haben wir dann unsere Nachtruhe abgehalten.
Am nächsten Morgen ging es um 6Uhr wieder raus aus den Federn und dann sind wir weiter gefahren. Es ging dann bald auf die Route du Soleil (Straße der Sonne) und wir haben uns stetig Lyon genähert. Dort mussten wir so ziemlich einmal quer durch die Stadt und ein bisschen Stau durchfahren (Und wen hat es diesmal getroffen? - Richtig, wieder mich!). Dann brachen die finalen 1,5h Stunden bis nach Clermont-Ferrand an. Dort gab es dann richtige Berge, sodass wir mit unserem völlig überladenen Auto auf der ganz rechten Spur für langsame Fahrzeuge den Berg mit 60km/h hochkriechen mussten! Zwischendurch noch eine Rast für ein Mittagsessen und dann sind wir um 14.45Uhr endlich in der richtigen Stadt und fast in der richtigen Straße gewesen.
Das soweit zu unserer (Tor-)tour ;)

Gruß, Jenny